Über das Tool „Bildkonverter“
Der Bildkonverter ändert das Dateiformat Ihrer Bilder. Machen Sie aus PNG-Screenshots kompakte JPG-Dateien, wandeln Sie aus dem Web gespeicherte WebP- oder AVIF-Bilder in JPG um, damit Programme sie öffnen können, die diese Formate nicht kennen, oder erstellen Sie WebP-Versionen von Fotos für eine Website. Bis zu 20 Dateien lassen sich in einem Durchgang umwandeln.
JPG-, PNG-, WebP-, GIF- und BMP-Dateien lassen sich in allen aktuellen Browsern öffnen, AVIF-Dateien nur dort, wo der Browser AVIF dekodieren kann. Transparente Bilder behalten ihre Transparenz als PNG oder WebP und erhalten bei der Umwandlung in JPG eine Hintergrundfarbe Ihrer Wahl.
Für die Umwandlung werden der Bild-Decoder und -Encoder Ihres Browsers verwendet. Ihre Dateien werden also auf Ihrem Gerät verarbeitet und nie hochgeladen.
Anleitung
- Wählen Sie unter „Umwandeln in“ das Zielformat: JPG, PNG oder WebP.
- Stellen Sie für JPG und WebP die Qualität ein (standardmäßig 92). Für JPG wählen Sie außerdem die Farbe, die transparente Bereiche ersetzt.
- Klicken Sie auf „Bilder auswählen“, ziehen Sie Dateien auf das Feld oder fügen Sie ein Bild ein. Die Umwandlung beginnt sofort.
- Prüfen Sie die neue Größe jeder Datei und klicken Sie auf „Vorschau“, um sie mit dem Original zu vergleichen.
- Laden Sie die Dateien einzeln herunter oder klicken Sie auf „Alle herunterladen (ZIP)“.
- Um dieselben Bilder in ein anderes Format umzuwandeln, ändern Sie die Einstellung und klicken Sie auf „Neue Einstellungen auf alle Bilder anwenden“.
Funktionen
- Gängige Eingabeformate: Liest JPG-, PNG-, WebP-, GIF- und BMP-Dateien sowie AVIF in Browsern, die es unterstützen. Der tatsächliche Dateityp wird am Dateiinhalt erkannt, nicht nur an der Endung.
- Drei Ausgabeformate: JPG für Fotos und größtmögliche Kompatibilität, PNG für verlustfreie Qualität und Transparenz, WebP für kleine Dateien mit Transparenz.
- Umgang mit Transparenz: PNG und WebP behalten transparente Bereiche. Bei JPG werden transparente Pixel mit der gewählten Hintergrundfarbe gefüllt (standardmäßig Weiß), und jede betroffene Datei wird in der Liste gekennzeichnet.
- Stapelverarbeitung und ZIP-Download: Wandeln Sie bis zu 20 Bilder mit je bis zu 50 MB um und laden Sie sie einzeln oder zusammen in einer ZIP-Datei herunter.
- Automatische WebP-Prüfung: Das Tool testet, ob Ihr Browser WebP-Dateien erstellen kann, und deaktiviert die Option, falls nicht – statt stillschweigend ein anderes Format zu erzeugen.
Beispiele
WebP in JPG
Ein von einer Website als .webp gespeichertes Produktfoto lässt sich in einem älteren Bildbearbeitungsprogramm nicht öffnen. Wandeln Sie es mit Qualität 92 in JPG um, dann öffnet es praktisch jedes Programm.
Transparentes Logo in JPG
Ein Onlineformular akzeptiert nur JPG, Ihr Logo ist aber ein PNG mit transparentem Hintergrund. Wandeln Sie es mit weißem Hintergrund in JPG um – oder wählen Sie Ihre Markenfarbe –, damit das Logo nicht auf Schwarz landet.
JPG in PNG vor der Bearbeitung
Als PNG werden die aktuellen Pixel ohne weiteren Verlust gespeichert, während Sie das Bild anderswo weiterbearbeiten. Details, die im JPG bereits verloren sind, kommen dadurch nicht zurück, und die PNG-Datei wird deutlich größer.
Einschränkungen und Hinweise
- Browser können nur JPG, PNG und WebP schreiben. Eine Umwandlung in GIF, BMP, TIFF, AVIF, HEIC, ICO oder SVG ist nicht möglich.
- HEIC/HEIF-Fotos vom iPhone sowie TIFF- und SVG-Dateien werden als Eingabe nicht unterstützt. AVIF funktioniert nur, wenn Ihr Browser AVIF dekodieren kann.
- Animierte GIF-, PNG- und WebP-Dateien werden nur anhand ihres ersten Einzelbilds umgewandelt.
- Manche Browser, insbesondere Safari, können keine WebP-Dateien erstellen; dort ist die Option WebP deaktiviert.
- Bei der Umwandlung werden EXIF-Metadaten wie Kameradaten und der GPS-Standort entfernt, und Farbprofile werden möglicherweise in sRGB umgewandelt. Die Umwandlung eines JPG in PNG bringt keine Qualität zurück, die das JPG bereits verloren hat.
- Jede Datei darf bis zu 50 MB groß sein, und Bilder bis 50 Megapixel lassen sich umwandeln. Auf Smartphones und Tablets kann bei sehr großen Bildern der Speicher knapp werden.
Häufige Fragen
Wie wandle ich PNG in JPG um, ohne dass der Hintergrund schwarz wird?
JPG kann keine Transparenz speichern, daher brauchen transparente Pixel eine Farbe. Manche Konverter machen sie schwarz. Dieses Tool füllt sie standardmäßig mit Weiß; unter „Hintergrund für transparente Bereiche“ können Sie vor der Umwandlung jede andere Farbe wählen.
Verringert die Umwandlung in JPG die Qualität?
JPG ist ein verlustbehaftetes Format, daher geht immer ein wenig Detail verloren. Bei Qualität 90–95 ist der Unterschied bei Fotos kaum zu erkennen. Für Screenshots, Text und Grafiken mit scharfen Kanten sehen PNG oder WebP meist besser aus.
Kann ich HEIC-Fotos von meinem iPhone umwandeln?
Nein. Die meisten Browser können HEIC nicht dekodieren, daher kann dieses Tool solche Dateien nicht öffnen. Auf dem iPhone können Sie die Kamera auf „Maximale Kompatibilität“ umstellen (Einstellungen › Kamera › Formate), damit neue Fotos als JPG gespeichert werden, oder vorhandene Fotos als JPG teilen bzw. exportieren.
Warum ist die Option WebP ausgegraut?
Ihr Browser hat keinen WebP-Encoder – Safari zum Beispiel kann WebP anzeigen, schreibt beim Erstellen aber PNG. Verwenden Sie Chrome, Edge oder Firefox, um WebP-Dateien zu erstellen, oder wählen Sie JPG oder PNG.
Wie viele Bilder kann ich auf einmal umwandeln?
Bis zu 20 Bilder pro Durchgang, jedes bis zu 50 MB. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „Liste leeren“ und fügen Sie die nächsten Bilder hinzu.
Werden meine Bilder hochgeladen?
Nein. Alle Umwandlungen finden in Ihrem Browser auf Ihrem Gerät statt; die Dateien werden an keinen Server gesendet.